Dieses Motto spiegelt die Aufgaben der Feuerwehr im Gegensatz zu ihrem Namen wohl am besten wider. Denn das Aufgabenspektrum der Feuerwehr hat sich in den letzten Jahren stark gewandelt. Waren es vor 50 Jahren vornehmlich Brandeinsätze zu denen die Feuerwehr gerufen wurde, so liegt der Schwerpunkt heute bei den “Technischen Hilfeleistungen”. Brandeinsätze hingegen machen noch knapp 50% der Einsatzstatistik aus. Daneben wird die Feuerwehr auch vermehrt zu Einsätzen mit gefährlichen Stoffen und Chemikalien gerufen.
Dies gilt auch für die Freiwillige Feuerwehr Marburg-Wehrda, die in den vergangenen Jahren im Schnitt zu 35 Einsätzen pro Jahr gerufen wird.

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Die Feuerwehr kommt sowohl beim aktiven als auch beim vorbeugenden Brandschutz zum Einsatz. Unter vorbeugenden Brandschutz versteht man die Beratung von Firmen und Privatpersonen, das Stellen von Personal für Brandsicherheitswachen, aber auch die Brandschutzerziehung von Schulklassen, Kindergärten oder Betrieben.

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Immer wenn die Feuerwehr mit technischem Gerät tätig wird, spricht man von Hilfeleistungseinsätzen. Typische Einsatzgebiete sind Unfälle mit Straßen-, Schiene- oder Luftfahrzeugen, die Beseitigung von Unwetterschäden, die Befreiung von Personen aus Notlagen oder Türöffnungen für den Rettungsdienst.

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Durch die enormen Gefahren, die von gefährlichen Stoffen ausgehen, und durch die gleichzeitigen Zunahme der Transporte dieser Güter , entstand in den letzten Jahren ein kontinuierlich wachsendes Aufgabengebiet für die Feuerwehr. Die Festellung und Beseitigung dieser Gefahren sind ist hierbei der Schwerpunkt für die Einsatzkräfte. Auf Grund der hohen Anzahl möglicher Gefahren, die von einer Vielzahl unterschiedlicher Stoffe ausgeht, hält die Stadt Marburg einen eigens spezialisierten Gefahrstoffzug vor. Stationiert ist dieser Gahrstoffzug bei der Freiwilligen Feuerwehr Marburg-Mitte.
Nicht nur die rasche Hilfe bei Schiffsunfällen, sondern auch die Beseitigung von Gefahren auf und in Gewässern, zählen zu den Aufgabengebiet der Feuerwehr. Speziell für die Rettung von ertrinkenden oder in Eis eingebrochenen Personen hält die Feuerwehr Marburg an 4 Standorten Ausrüstung für solche Einsätze vor. Darunter ist auch der Standort Wehrda.

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