WBKDie Wärmebildkamera dient zur Ortung von Personen und Glutnestern sowie zur Orintierung in verqualmten Räumen.

 

 

 

Die Funktion der Wärmebildkamera ist mit der einer normalen Kamera vergleichbar, allerdings wird kein sichtbares Licht, sondern Infrarot-, also Wärmestrahlung abgebildet. Diese wird in ein nach der Temperatur des Gegenstandes gefärbtes Bild übertragen, um die Situation leicht erkennbar zu machen.

Damit können im Feuerwehreinsatz verschiedene Einsatzmöglichkeiten wahrgenommen werden.

Der Angriffstrupp kann sich im Innenangriff bei hohen Temperaturen mit Hilfe der Wärmebildkamera wesentlich besser orientieren, da der Rauch das Bild der Kamera nicht stört. Zusätzlich wird die Ortung des Brandherdes erleichtert, wenn er sich hinter einer geschlossenen Türe befindet, da sich diese durch das Feuer erwärmt. Auch Personen, die sich noch im brennenden Haus aufhalten, können mittels ihrer Wärmesignatur schnell gefunden werden.

Nach dem Ablöschen des Hauptbrandes werden mit der Wärmebildkamera zuverlässig eventuell noch vorhandene Glutnester erkannt, welche dann abgelöscht werden können. Dadurch wird die Gefahr der Wiederentzündung verringert. Eine weitere wichtige Einsatzmöglichkeit ist, in unübersichtlichem Gelände vermisste oder im Wasser treibende Personen aufzuspüren.

Die Wärmebildkamera trägt damit effektiv zu einer Vereinfachung der Arbeit sowie zu einer Erhöhung der Sicherheit der Einsatzkräfte bei.

  

Daten  
Betriebsdauer (bei 23 Grad): 4 Stunden
Betriebstemeraturen: -40 bis +80 Grad / 150 Grad (17 Min.) / 260 Grad (9 Min.)
Gewicht: 1,3 kg