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Bessere Ausstattung für schnellere und effizientere Hilfeleistung

Marburg. Seit knapp 30 Jahren sind die Fahrzeuge der Feuerwehren Wehrda, Michelbach und Wehrshausen bereits im Einsatz. Jetzt werden sie in den Ruhestand geschickt und durch Löschfahrzeuge der neuesten Generation ersetzt.

Fahrzeuguebergabe

 

Das lässt sich die Universitätsstadt Marburg knapp 500.000 Euro kosten. Doch damit nicht genug. Um noch effektiver bei der Menschenrettung und Brandbekämpfung vorgehen zu können, gibt es für alle 16 Stadtteilfeuerwehren jeweils eine Wärmebildkamera und eine Ausrüstung zur Waldbrandbekämpfung im Wert von 70.000 Euro dazu.

Bereits seit 33 Jahren ist das Löschfahrzeug in Wehrda im Einsatz. Die Fahrzeuge in Michelbach und Wehrshausen rücken schon seit 29 Jahren aus. Die Löschfahrzeuge sind zwar noch einsatzfähig, aber die Technik und Ausstattung längst nicht mehr auf dem neuesten Stand. Jetzt haben die Oldtimer unter den Marburger Einsatzfahrzeugen ausgedient. Sie werden durch Mittlere Löschfahrzeuge (MLF) der neuesten Generation ersetzt. „In der Regel haben Löschfahrzeuge eine Lebensdauer von etwa 25 Jahren“, erklärt Carmen Werner, Leiterin der Marburger Feuerwehr. Danach falle die Ausrüstung in die Kategorie „veraltet“ und der Aufwand für Reparaturen und Instandhaltung rechne sich meist nicht mehr. Bei den Fahrzeugen in Wehrda, Michelbach und Wehrshausen sei dies nun der Fall gewesen. „Damit die Bürgerinnen und Bürger in den drei Stadtteilen auch weiterhin schnelle und effiziente Hilfe erwarten können, war es an der Zeit, die Autos durch moderne Fahrzeuge auszutauschen“, berichtet Werner. Schließlich gehe es hierbei um die Sicherheit der Stadt und ihrer Bewohner.

Dafür nahm die Stadt Marburg viel Geld in die Hand. Die Anschaffung des Wehrdaer Einsatzfahrzeugs schlug mit 233.506 Euro zu Buche. Die Universitätsstadt, die die Ausschreibung selbst vorgenommen hat, übernahm davon 195.506 Euro. Die restlichen 38.000 Euro kamen als Förderung vom Land Hessen. Die Löschfahrzeuge für Michelbach und Wehrshausen waren Landesbeschaffungen. Sie gab es somit zum vergünstigten Preis. Das Löschfahrzeug für Michelbach kostete 154.500 Euro. Für den Einsatzwagen für Wehrshausen rechnet Andreas Brauer, stellvertretender Leiter der Feuerwehr in Marburg, mit etwas höheren Anschaffungskosten. „Wir gehen von einer Summe in Höhe von 164.900 Euro aus, es liegen jedoch noch nicht alle Rechnungen vor“, erklärt er.

„Im Grunde sind alle drei Fahrzeuge baugleich“, berichtet Andreas Kuhl, Leiter der Abteilung Technik bei der Feuerwehr Marburg und verantwortlich für die Fahrzeugbeschaffung. Der Wagen in Wehrda habe allerdings eine technische Besonderheit und zwar einen verladbaren Sprungretter und dadurch einen fest eingebauten Stromerzeuger. Das sei auf die Größe des Stadtteils zurückzuführen und auch der Grund, warum die Stadt Marburg das Fahrzeug selbst angeschafft habe. Anders als bei Landesbeschaffungen, bei denen die Ausstattung größtenteils vorgegeben sei, können Eigenbeschaffungen variabler bestückt werden.

Der Kostenunterschied zwischen den Fahrzeugen von Michelbach und Wehrshausen ist Kuhl zufolge auf den Einkauf einer neuen Atemschutztechnik zurückzuführen. Auch wurde aufgrund der Wehrshäuser Zusatzfunktion im Katastrophenschutz beispielsweise eine etwas leistungsfähigere Hochwasserpumpe anstelle einer normalen Tauchpumpe angeschafft. Dazu kommt im Löschfahrzeug in Wehrshausen das neue Funkbediensystem „Lardis One“ zu Testzwecken zum Einsatz, das im Vergleich zu den ursprünglich vorgesehenen Tablets Mehrkosten verursacht hat.

Eine Neuerung, die alle drei 180 PS starken Fahrzeuge betrifft und auf einem Magistratsbeschluss gründet, ist der Einbau eines Abbiegeassistenzsystems. Es warnt den Fahrer beim Abbiegen, wenn sich Radfahrer oder Fußgänger im direkten Umfeld befinden. Dass hierfür etwa 2.500 Euro pro Fahrzeug von der Stadt investiert wurden, freut Brauer besonders. Feuerwehrmänner und -frauen seien keine LKW-Berufsfahrer. Ihnen ein Assistenzsystem an die Hand zu geben, um für die Sicherheit der Bürger und Bürgerinnen sowie der Feuerwehrkameraden selbst zu sorgen, sei eine lohnende Sache. „Ansonsten sind die neuen Löschfahrzeuge nach typischem technischem Standard der Feuerwehr Marburg ausgestattet“, weiß der stellvertretende Feuerwehrleiter.

Fahrzeuguebergabe 

Bürgermeister und Brandschutzdezernent Wieland Stötzel übergibt die drei neuen Löschfahrzeuge
an die Wehrführer sowie Ortsvorsteher von Wehrda, Michelbach und Wehrshausen.
Die Wärmebildkameras händigt er an Marc Prause, Sprecher der ehrenamtlichen Einsatzkräfte der Marburger Feuerwehr, aus.

  

„Es ist eine Investition in die Sicherheit unserer Bevölkerung“, ist sich Bürgermeister und Brandschutzdezernent Wieland Stötzel sicher. Dazu zählt er auch die Anschaffung der Wärmebildkameras, da mit ihrer Hilfe nicht nur Personen in verrauchten Wohnungen und in den Nachtstunden, sondern auch Glutnester leichter und damit schneller aufzufinden seien. „Eine schnellere Hilfeleistung kann im Ernstfall über Leben und Tod entscheiden“, erklärt der Brandschutzdezernent die Vorzüge der Wärmebildkamera für die Menschenrettung und Brandbekämpfung.

Waermebildkamera   Marc Prause

In Vertretung aller 16 Stadtteilwehren nimmt Marc Prause (rechts), Sprecher der ehrenamtlichen Einsatzkräfte der Feuerwehr Marburg
die Wärmebildkameras von Bürgermeister und Brandschutzdezernent Wieland Stötzel (links) entgegen. 
Test erfolgreich bestanden: Marc Prause, Sprecher der ehrenamtlichen Einsatzkräfte der Marburger Feuerwehr, überprüft die neue Wärmebildkamera.

 

Stellvertretend für die Bürgerinnen und Bürger nahmen die Ortsvorsteher und Wehrführer von Wehrda, Michelbach und Wehrshausen die neuen Löschfahrzeuge von Wieland Stötzel vor dem Erwin-Piscator-Haus in Marburg entgegen. Die Wärmebildkameras übergab der Brandschutzdezernent in Vertretung aller Stadtteilfeuerwehren an Marc Prause, Sprecher der ehrenamtlichen Einsatzkräfte der Marburger Feuerwehr.

Michelbach Wehrda Wehrshausen
Michelbach    Wehrda    Wehrshausen

 

Michelbach: Freuen sich über das neue Löschfahrzeug für Michelbach: (von links) Ortsvorsteher Peter Aab und Wehrführer Andeas Schogs.

Wehrda: Neues Löschfahrzeug für die Feuerwehr in Wehrda: (von links) Ortsvorsteher Dirk Vaupel und Andreas Schopner, stellvertretender Wehrführer.

Wehrshausen: Sind gespannt auf die Einsätze mit dem neuen Wehrshäuser Löschfahrzeug: (von links) Ortsvorsteher Andreas Bergmann und Wehrführer Felix Pinther.

 

Text und Bilder: Stadtverwaltung Marburg


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